Blick hinter die Kulissen

Fotos Eva Jünger

Neu! Rahmenelement für die Stapelbox M1 - Verlosung läuft

Unsere Stapelbox M1 lässt sich ab sofort mit dem passenden Stahlrahmen kombinieren. Der Rahmen ermöglicht neue Lösungen für Side- und Highbords, Rahmen Schreibtische und Rahmen Stehtische. Ganz neu: Der M1 Rahmen Sekretär als platzsparender Arbeitsplatz fürs Home-Office. Wir verlosen im März auf Architonic vier M1 Rahmen Sekretäre! Zur Aktion hier entlang

M1 ist unser hochflexibles Möbel, das wir konsequent weiterentwickeln und ergänzen. Das Stapelboxsystem lässt sich werkzeuglos auf- und umbauen für unterschiedlichste Regal-, Stauraum- und Schreibtischlösungen. Und auch große Schranklösungen bleiben quierlig und lebendig: mit oder ohne Klappen, Türen oder Rollen, mit Sitzkissen, beschreibbaren Oberflächen, Schreibtischplatten, Pflanzeneinsätzen und vielem mehr. Voll variabel, klar in der Linie und mobil im Kopf. Für alle, denen Veränderung wichtig ist oder denen klar ist, dass bald Veränderungen anstehen, für die passt M1 perfekt.

Entwickelt haben wir den M1 Rahmen zusammen mit der jungen Innenarchitektin Miriam Reihl. Ihr Entwurf war einer der Preisträger des VARIO Design Competition "Pimp my M1" aus dem Jahr 2018. "Mit einem Rahmen als Erweiterung wird aus dem M1 ein leichtes und transparentes Möbel-Ensemble", begründete die Jury die Entscheidung. Mehr von Miriam Riehl über die Ausgangsidee.


Ihr Entwurf war ursprünglich mit einer durchbrochenen Rahmenplatte für Pflanztöpfe gedacht. Bei der Ausschreibung des M1 Design Competition lautete die Aufgabenstellung, für die Stapelbox M1 neue Ideen zu entwickeln. Wie entstand Ihre Idee?
Miriam Reihl: Zu dem Zeitpunkt habe ich mich mit Pflanzen in der Architektur und Gärten im urbanen Raum beschäftigt. Insofern war ich etwas vorbelastet als der Design Wettbewerb startete. Für mich war schnell klar, dass Pflanzen im Entwurf eine zentrale Rolle einnehmen würden. Das Rahmengestell war die Konsequenz, um Licht und Luft zu schaffen - das, was Pflanzen brauchen. Ich wollte alles etwas offener gestalten und habe im Grunde die Stapelbox einfach auf ihre Kontur reduziert.

Wann wurde klar, dass man damit zum Beispiel ein ganzes Schranksystem aufbauen kann, aber eben transparent und aufgelockert?
Der Entwurf zielte von Anfang an darauf ab, durch Stapelungen raumbildende Elemente zu schaffen. Es können beispielsweise Raumteiler entstehen, die luftig und von allen Seiten bespielbar sind - sich zusagen nicht auf Vorder- und Rückseite beschränken - und dadurch frei im Raum arrangiert werden können. Die Kombination mit der M1 Stapelbox ermöglicht auch Büros, die bereits mit der M1 Stapelbox ausgestattet sind, ihre Gestaltung aufzufrischen. Als nach dem Wettbewerb feststand, dass der Rahmen ins Sortiment aufgenommen werden soll, haben wir uns gemeinsam mit der Kombinierbarkeit beschäftigt. Beim Austesten mit dem Prototyp und der M1 Box zeigten sich plötzlich noch weitere Möglichkeiten. VARIO hat das Möbel dann für sich weiterentwickelt.

 

Der Rahmen steht auch dafür, dass Büromöbel und Büroschränke leichter scheinen, dass sich Wohn- und Büroambiente annähern. Entspricht das Ihrem Blick als junge Innenarchitektin?

Dass sich das Büro- und Wohnambiente annähern, würde ich so nicht direkt sagen. Aber um nochmal auf die Pflanzen zu kommen: ich konnte zumindest beobachten, dass ich mich an Orten, die bepflanzt sind, wohler fühle. Und genau darum geht es bei dem Entwurf: Räume zu schaffen, in denen man sich gerne aufhält - sei es nun zu Hause oder bei der Arbeit.

MIRIAM REIHL, geboren 1992 in Karlsruhe, studierte von 2013 bis 2016 Innenarchitektur an der Hochschule für Technik Stuttgart, und von 2016 bis März 2019 Interior Architecture an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle mit dem Abschluss Master of Arts. Seit Juli 2019 arbeitet sie bei Atelier n.4 in Chemnitz. 

 

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