[ Oktober 2019 ]

 

VARIO-ZEIT-Broschürenreihe im Oktober mit dem Thema:

 

DESIGNZEIT

 

Das Jahr 2025 ist nicht mehr weit weg, aber weit genug weg, um Experimente zu erlauben. „Arbeiten 2025!“ lautete deswegen der Aufruf zum 2. VARIO Design Competition. Die Gewinner wurden bei der Preisverleihung an einem Ort der Experimente gekürt: am Bauhaus Dessau.

Am Bauhaus experimentierte und probierte Marcel Breuer 1926 in den Möbelwerkstätten mit Faltsitzen und membranartigen Sitzflächen. Heraus kam Eisengarn. Bis dato gab es nichts vergleichbares im Bereich der seriellen Fertigung. „Breuers Stahlrohrmöbel und andere Bauhausmöbel sind allesamt Klassiker, oft wird vergessen, was für mutige Experimente das damals waren“, daran erinnerte Nicolai Neubert, Professor für Produktdesign an der Hochschule Anhalt, stellvertretend für die Jury bei der Preisverleihung des 2. VARIO Design Competition „Arbeiten 2025!“

Unter dem Motto „Arbeiten 2025“ haben wir nach Ideen für unkonventionelles Arbeiten gefragt. Wir wollten Verrücktes, wir haben Ungewöhnliches bekommen.
Aus 40 Einreichungen von StudentInnen der Architektur und Innenarchitektur hat die Jury sechs Preise vergeben, auf Instagram wurde zuvor bereits der Public Voting Preis ermittelt. In vielen der Einreichungen geht es um das Neudenken des Raumes, um unterschiedliche Arbeits-Situationen: liegen, sitzen, stehen, alles ist möglich.

 

STAY
Unter der Überschrift „Warten, Besprechen, Arbeiten“ präsentierte Klaus Michel in Dessau das neue Möbelprogramm VARIO STAY, das er zur Zeit zusammen mit Henrik Bettels entwickelt.
Die Art der Arbeit, die Tätigkeiten und die Orte, an denen man arbeitet, verändern sich durch die Digitalisierung rasant. VARIO STAY bietet eine von vielen Antworten dazu. Wohnlich, raum-bildend, werkzeuglos veränderbar, nutzerorientiert – das sind nur einige Attribute des neuen Systems. Prototypen waren jetzt schon mal im Bauhaus Dessau zu sehen. STAY wird im Frühjahr 2020 in den Handel kommen.

 

M1 Rahmen
Beim VARIO Design Competition 2018 erhielt Miriam Reihl für Ihren Entwurf M1 Rahmen den 2. Preis. „Es ist zunächst scheinbar ein minimaler Eingriff. Miriam Reihl löst die bestehende Kubatur von M1-Modulen in Rahmen auf. Bei genauerer Betrachtung erkennt man das gestalterische Potential: zu der bisherigen massiven Erscheinung gesellt sich eine leichte, filigrane und transparente Gestalt.“ so die Begründung der letztjährigen Jury. Seit September 2019 gehört dieses zusätzliche Element zur Produktfamilie M1.

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