Trends/Messen

Stauraum für die Zukunft

Das Internet ermöglicht, fast überall zu arbeiten. Das papierlose Büro gewinnt an praktischer Bedeutung und verändert den Bedarf an Stauraummöbeln. Der Trend geht zu Caddys und Apothekerschränken. Sicher ist: Büro-Container werden im Arbeitsalltag immer weniger gebraucht.  

Damit verschwindet ein Büromöbel, das lange Zeit als eines der beliebtesten galt. Büro-Container - klein, kompakt, auf Rollen oder auf Sockel, stets mit drei Schubladen in seiner klassischen Variante. Die untere hohe Schublade bot Platz für Hängeregister, die mittlere für Briefpapier oder Formulare, die obere für Stifte, Firmenstempel und andere Utensilien. Viele dieser Büromaterialien verschwinden derzeit aus dem Arbeitsalltag. Stempel werden viel weniger genutzt, Hängemappen sieht man seltener, Briefpapier verändert sich. Oft druckt man Logos heute direkt mit aus und verzichtet auf die Vorlagen in der Schublade. Die zunehmende Digitalisierung und smarten Technologien verändern den Bedarf an Stauraum zugunsten alternativer flexibler Lösungen.

 

Sogenannte Caddys bieten größeren Stauraum, sind aber fahrbar und mobil im Raum aufstellbar. Apothekerschränke haben den Vorteil, dass sich Akten unterbringen lassen, was im Bürocontainer nicht geht. Wenn ganze Wandschränke wegfallen, bekommt man dort immer noch sechs bis acht Aktenordner unter. Im Wertfach verstaut man persönliche Dinge, und hohe Apothekerschränke bieten den Effekt, dass man damit Arbeitsplätze aufteilen kann zum Beispiel im Großraumbüro. 

 

Vario-Geschäftsführer Anton Flechnter sagt zu der Entwicklung: „Unsere Kunden brauchen heute anderen Stauraum. Man kennt es ja, dass im Büro-Container ganz unten etwa der Sport-Beutel liegt, nur um ein Beispiel zu nennen. Wenn aber in den Schubladen ganz andere Dingen landen, hat man heute eigentlich bessere Lösungen. Man braucht am Schreibtisch schon Ablageflächen für Stifte oder Papier, aber anderen als früher.“  

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