Blick hinter die Kulissen

von Ann-Kristin Büttner Fotos Eva Jünger

Thorsten (Lacki) Ritter

Thorsten Ritter ist eigentlich gelernter Schreiner und ist dann „durch Zufall“ zum Lackieren gekommen, seitdem arbeitet er ausschließlich als Lackierer – und das seit 2 Jahren bei VARIO.

VARIO-Mitarbeiter – sie sind das Rädchen im Uhrwerk, die Mädchen für alles, das Öl im Getriebe: Ohne sie geht gar nichts! Grund genug einmal genauer hinzuschauen: Wer sind die Menschen, ohne die VARIO einfach nicht funktionieren würde? Wir stellen Mitarbeiter aus unserer Produktion vor:


Wie läuft ein normaler Arbeitstag bei Ihnen ab?

Mein Tag beginnt mit einer Tasse Kaffee, danach gehe ich die Wochenzettel durch, auf denen alle Aufträge für die bevorstehende Woche vermerkt sind. Dann gehe ich zum Lager, um die einzelnen Teile zu holen, die lackiert werden müssen.

 

Worauf kommt es bei Ihrer Arbeit am meisten an?

Mit das Wichtigste bei Lackierarbeiten ist die Vorbereitung der einzelnen Teile: zuerst müssen die alle abgeklebt und dann per Hand leicht vorgeschliffen werden. Gerade das Abkleben kann an manchen Stellen besonders schwierig werden, wie zum Beispiel bei Aussparungen von Tischplatten. Hier werden innen liegende Kanten fein säuberlich abgeklebt und anschließend auch händisch lackiert. Beim Lackieren kommt es sehr auf das sogenannte „Fingerspitzengefühl“ an – man darf nicht zu langsam aber auch nicht zu schnell lackieren. Dazu braucht man viel Erfahrung und Konzentration.

 

 

 

Thorsten Ritter arbeitet alleine in der Lackkabine, bei der Vorbereitung der Teile arbeiten ihm jedoch andere Mitarbeiter zu. Durch seine Hände laufen so ziemlich alle Produktserien und Teile (Sehnen, Griffe, Platten mit Ausschnitten, Fußtische, Fachböden, Rollladen etc).

 

Macht die Arbeit immer Spaß? 

Ja doch! Die einzigen Teile, die ich überhaupt nicht gerne lackiere, sind Kabelkanäle. Hat man da einen Stapel von 100 solcher Kanäle vor sich liegen, sind die ersten 20 noch ok, die restlichen 80 sind dann aber schon eine Herausforderung!

 

Haben Sie Probleme mit Lackgerüchen?

Ich bin schon so lange Lackierer, ich nehme das gar nicht mehr richtig wahr. Außerdem gibt eine sehr gute Absauganlage in meiner Kabine, da entstehen kaum Gerüche und Ausdünstungen. Ein weiteres Plus: im Winter ist es dadurch immer schön warm in meiner Kabine.

 

 

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